Vierte Woche

Unsere vier “norddeutschen Deerns“ haben in ihrer vierten Lebenswoche viele neue Erfahrungen machen können: Sie lernten schon ihre neuen Besitzer kennen und nahmen an Teil 1 eines Welpenprojektes von Silke Bergener und Manuela Lotz teil. Dadurch gewannen wir schon einmal erste neue Erkenntnisse über das Wesen unserer Welpis. Die Kleinen waren zum Zweck dieses Welpentests zum ersten Mal auf für sie fremdem Gelände “unterwegs“, nämlich auf ihrem zukünftigen Abenteuerspielplatz, der im Moment noch im Entstehen ist.
In den Tagen zuvor lernten unsere vier Mädchen außer dem ihnen inzwischen bekannten Rasen das kleine Außengelände kennen, in das sie direkt von ihrem Wurfzimmer aus gelangen können, und das sie in Zukunft als Toilettenbereich nutzen sollen.
Die Welpen lieferten uns schon einige Schauspiele: Sie kämpften miteinander, wobei ziemlich heftige Geräusche wie knurren, bellen und auch kreischen zu hören waren, je nachdem wer gerade der Über-oder Unterlegene war. Man konnte gut erkennen, wer besser bzw. schlechter austeilen oder einstecken konnte.
Wir selbst wurden von unseren Kleinen schon heftig beknabbert, und dabei stellten wir fest, dass ihre Zähne bereits durch gebrochen sind. Damit ist jetzt auch der Weg frei für eine weitergehende Zufütterung, die sich bislang auf Welpenmilch mit Schmelzflocken und dann auch zusätzlich mit Hüttenkäse beschränkte.
Eine besonders kuriose Situation ergab sich, als sich Sanny hinter der Terrassenbank zu verschanzen versuchte, um endlich einmal Ruhe zu haben. Aber sowie die Mama sich hingelegt hat, sind die Welpen da und wollen saugen; und da ist es auch egal, wie unmöglich die Position der Mama gerade ist. Die Kleinen krabbelten über und unter die Querleiste der Bank, und Sanny musste ihr Vorder- und Hinterbein ebenfalls über diese Leiste schwingen,damit der Nachwuchs an ihre Zitzen gelangen konnte. Ein paar Fotos zeugen von dieser Aktion!